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EU AI Act: Was Unternehmen jetzt wirklich tun müssen

Seit der EU AI Act gilt, erreichen uns täglich dieselben zwei Fragen: Betrifft uns das überhaupt? Und wenn ja, wo fangen wir an? Die gute Nachricht ist, dass die meisten mittelständischen Unternehmen nicht als Anbieter, sondern als Betreiber von KI-Systemen in den Blick geraten – die Pflichten sind damit überschaubar, aber sie sind verbindlich.
Am Anfang steht immer eine Bestandsaufnahme: Welche KI-Werkzeuge sind in deinem Unternehmen im Einsatz, wer nutzt sie, mit welchen Daten und mit welchem Risiko? Diese Liste ist erstaunlich oft länger als erwartet, weil einzelne Teams längst mit Werkzeugen arbeiten, die nie offiziell freigegeben wurden.
Der zweite Schritt ist die geforderte KI-Kompetenz. Du erfüllst sie nicht mit einem Merkblatt, sondern mit einer nachweisbaren Schulung und klaren internen Leitlinien: Was darf mit welchen Daten gemacht werden, wer prüft Ergebnisse, wie wird dokumentiert?
Unser Rat: Bau beides in einem Zug auf – Inventar und Schulung. Danach ist die Frage nach Risikoklassen keine juristische Nebelwand mehr, sondern eine Zeile in deiner eigenen Übersicht.



